"Global developments at the labour market – health related impacts on society“ (WHO-Studie)
Der BKK Bundesverband arbeitet als WHO Collaborating Center eng mit der Weltgesundheitsorganisation zusammen. Aus dieser Kooperation resultierte 2002 die umfassende Literaturstudie "Global developments at the labour market – health related impacts on society“, welche die Veränderungen innerhalb der Arbeitswelt auf ihre gesundheitsrelevanten Einflüsse auf die Gesellschaften der Europäischen Union untersucht und vom IPG durchgeführt wurde.
Im Jahr 2003/2004 wurde dieses Forschungsvorhaben weitergeführt und methodisch erweitert. Ausgehend von den Ergebnissen der Literaturanalyse wurde in Absprache mit der WHO die Fragestellung dahingehend spezifiziert zu erforschen, welche Möglichkeiten die (gesetzliche) Krankenversicherung in der Europäischen Union hat und nutzt, um sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen zu reduzieren.
Im Jahr 2005/2006 wird eine Untersuchung zu "Determinanten und Indikatoren sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheit in Ländern und Regionen Europas" durch geführt, die überprüfen soll, inwieweit es anhand von standardmäßig erhobenen Datenmaterials möglich ist, auf Länderebene und regionaler Ebene Indikatoren für gesundheitliche Ungleichheit systematisch zu erfassen und als Prädiktoren für gegebenen Handlungsbedarf zu verwenden. Das Vorgehen und die Ergebnisse werden mit Experten aus dem Bereich der Medizin, Sozialepidemiologie, der Sozialstrukturanalyse und den Gesundheitswissenschaften auf der Basis von Begutachtung, Experteninterviews und auf einer zweitägigen Expertenkonferenz am 11. und 12. Dezember 2006 in Berlin überprüft und diskutiert.